Jan Peter Apel


Sünden der Vergangenheit

Heute glaubt man, daß man fast am Ende der Naturentschlüsselung wäre, nur eine Weltformel fehle noch. Weit gefehlt, es sind sogar noch Vorgänge auf der Erde unbekannt bis falsch. Es gibt z. B. noch nicht einmal eine an Grundschulen lehrbare, geschweige denn wissenschaftlich konsistente Erklärung dafür, warum ein Flugzeug fliegt. Man kann Flugzeuge berechnen, hat aber trotzdem keine Ahnung davon, warum sie fliegen können: Mathematisches Können ist keine Physik! Physik hat zu erklären, von welcher Ursache zu welcher Wirkung Vorgänge in der Natur ablaufen.
Noch undurchsichtiger als "nur" zu wissen, warum ein Flugzeug fliegt, sind aber Vorgänge in der Natur, die als "Felder" behandelt werden wie z. B. ein elektrisches Feld, ein magnetisches Feld, ein gravitatives Feld. Aber: Was ist ein "Feld"? Welche konkreten Dinge sind dabei beteiligt? Beim Fliegen sind ein Flugobjekt und die Luft beteiligt. In Feldern? Einstein suchte bis zuletzt eine Verwandschaft von magnetischen und gravitativen Feldern. Für "Elektrisches" wagt bis heute niemand, zu hinterfragen, was das für etwas Dingliches sein könnte. Aber beim Elektromagnetischen gab es schon eine Vorstellung, ohne deren Hilfe Maxwell seine Formeln überhaupt nicht hätte erstellen konnte. Diese Vorstellung hat als dingliche Basis den Äther (von dem heute niemand mehr spricht), der alles im Weltraum ausfüllt und in dem sich sich bewegende Ladungen wie Elektronen oder Ionen und noch viele andere kleinste Telichen tummeln. Vor allem aber ist der Äther das schwingungsfähige Medium, das Lichtwellen erst ermöglicht, denn Wellen sind Bewegungszustandsänderungen eines Mediums: ohne ein Medium gibt es keine Wellen. Für Schallwellen bilden z. B. Gase und Flüssigkeiten, für Körperwellen feste Stoffe das entsprechende Medium. Für Schall- und Körperwellen gibt es die Notwendigkeit von "Feldern" nicht, denn das Ding, das Grundlage der Erscheinungen wie Wellen ist, ist bekannt. Für elektrische Wirkungen wie magnetische und gravitative sind die entsprechenden dinglichen Grundlagen unbekannt: In der Natur entstehen aber prinzipiell alle Erscheinungen aus Dinglichem!

Einstein verbannte den Äther aus der Wissenschaft und alle folgten ihm. Daraufhin wandelte sich die Physik vom weitgehend Dinglichen zum abstrakten Mathematischen, landete damit inzwischen aber in einer Sackgasse, in der diese "Theoretische Physik" feststeckt: es geht nicht mehr weiter voran, Fragen vermehren sich mehrfach schneller als Antworten zu finden sind, was letztlich als deutliches Indiz dafür zu werten ist, daß die heutige Physikforschung in die falsche Richtung läuft. Die Wahrheit ist sogar noch schlimmer: die Grundlage allen Denkens ist falsch, nämlich die, daß es einen Äther nicht gibt. Und das hat Einstein verbockt.

Die Geschichte des Äthers:
Von Michelson und Morley wurde ein Experiment erdacht, um den von Maxwell benutzten Äther endlich auch dinglich nachzuweisen. Dazu wurde erdacht, daß der Äther als quasi Weltraum-"Gas" den Raum zwischen den Himmelskörpern ausfüllt. Somit müßte er also horizontal durch die Bewegung der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne an der Erdoberfläche als Fahrtwind entlang streichen. Man verglich also die Laufzeit eines Lichtstrahls in und gegen die Richtung des Ätherfahrtwindes mit der in Richtung quer dazu. Das Ergebnis war eine riesige Enttäuschung, der erwartete sehr hohe Geschwindigkeitswert in Höhe der Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne von 30 km pro Sekunde zeigte sich nicht. Aber ein ganz kleiner Meßwert verhinderte einen exakten Nullwert. Einstein ignorierte letzteres und bewertete schon allein den fehlenden hohen Meßwert als Beweis dafür, daß es den Äther nicht gibt.

Das Nichtfinden etwas Gesuchtem allein kann aber noch kein abschließender Beweis für dessen Nichtexistenz sein! Deswegen sucht man ja seit langem mit enormem und superteurem Aufwand nach einer dunklen Materie wie dunkler Energie wie dem erdachten Graviton als Teilchen der ominösen Schwerkraft, ohne jeden auch nur kleinsten Erfolg. Niemand wagt aber, zu konstatieren, daß es diese Dinge damit nicht gäbe. Beim Äther tat man es aber, bei der dunklen Materie und dunklen Energie und dem Graviton nicht. Warum?

Ist die heutige Physik noch wissenschaftlich?
Experimentergebnisse werden nicht als Fakt bewertet,
sondern werden von unbewiesenen Theorien befürwortet oder verworfen.

Für Einstein stand "das Experiment" noch an oberster Stelle der Naturerkundung. Einstein erklärte z. B. in einem (in diesem Fall richtigen) Gedankenexperiment unsere Gewichtsentstehung mit dem "Gewicht" einer Person in einem sich von unten nach oben beschleunigenden "Fahrstuhl" im freien Weltall. Diese Beschleunigung von unten nach oben ist hier auf der Erde zweifelsfrei meßbar, also eine Wahrheit und erzeugt damit unser Gewicht. Wozu braucht es dann noch eine Schwerkraft? Einstein selbst zog keinerlei Konsequenzen aus seiner eigenen Erklärung unserer Gewichtsentstehung und erkannte eine schon von Newton angezweifelte Schwerkraft an, obwohl er sie in seiner eigenen allgemeinen Relativitätstheorie für die Beschreibung gravitativer Bewegungen überhaupt nicht braucht. Kann man noch unkonsequenter sein? Was gilt mehr: ein Experiment oder eine Theorie? Das Graviton ist nicht zu finden, also gibt es auch keine Gravitationskraft und unser Gewicht entsteht ja von unten. Woher kommt diese Beschleunigung von unten nach oben? Gibt es für Physiker eine schönere Aufgabe, als genau das heraus zu finden? Mathematik kann dabei überhaupt nicht helfen, im Gegenteil: sie gaukelt vor, daß es eine Gravitationskraft gäbe, weil Berechnungen auf ihrer Basis zu quantitativ richtigen Ergebnissen führen. Weil Mathematik trotz wie hier falscher Theorie doch zu richtigen quantitativen Ergebnissen kommt, beweist sie selbst, daß sie in der Physik überhaupt nichts beweisen kann!

Heute werden für wegweisend Neues in der Physik Bestätigungen durch zusätzliche Experimente mit möglischst anderen Meßtheorien verlangt. Beim Michelson-Morley-Experiment fand das bis heute nicht statt. Es wird wohl auch noch lange nicht gemacht, da die berechtigte Angst besteht, daß die Meßtheorie des Michelson Morley Experimentes falsch war und damit die gesamte Physik nach Einstein über den Haufen geworfen werden muß. Eine ganz einfache Bewertung des Experimentes führt aber schon zum Ende der einsteinschen Physik mit Überdimensionen: Das Michelson Morley Experiment hat nur bewiesen, daß es einen horizontalen Ätherwind-Fahrtwind in Höhe der Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne nicht gibt. Der mikrig kleine Wert über null aber stammt aus einem tatsächlichen horizontalen Fahrtwind von Äther, dem, der aus der Rotation der Erde von nur um 400 m pro Sekunde um sich selbst entsteht. Der in Wahrheit vertikal von oben nach unten in die Erde einfließende Äther macht die Rotation der Erdoberfläche nämlich nicht mit. Und das beweist das Hafele-Keating-Experiment, wo sich die Meßergebnisse nur dann nachvollziehen lassen, wenn die Zeitdilatationen der Uhren in den Flugzeugen gegenüber dem vertikal einfallenden Äther gemessen werden, also gegenüber dem Sternenhimmel.

Inzwischen gibt es auch das Meßergebnis, daß Licht beim vertikalen Aufstieg seine Wellenlänge vergrößert, was bei Schall einem Dopplereffekt entspricht, der entsteht, wenn er gegen einen ihm entgegen kommenden Luftstrom fließt, der mit wachsendem Abstand langsamer wird. Analog dazu ergibt sich also, wenn Licht einen Dopplereffekt nach vorstehendem Muster erfährt, muß es ebenfalls die Schwingung seines ihm entgegen kommenden Mediums sein, das seine Geschwindigkeit nach oben hin verlangsamt. Dieses Medium kann nur der Äther sein, der auf die Erde fällt und den Einstein aus der Natur entfernte. Also ist der Dopplereffekt in aufsteigendem Licht ein direkter Beweis für die Existenz des Äthers und daß Licht eine Schwingung des Äthers ist.

Warum fällt der Äther in die Erde hinein? Eine weitere wunderschöne Aufgabe künftiger Forschung. Ist es nicht schön, daß es endlich wieder etwas im normalen dreidimensionalen Raum zu erforschen gibt? Leider steht dem aber das Alte mit deren Vertretern entgegen, wobei letztere sich mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln wehren, obwohl Karl Popper schon feststellte, daß Physik revolutionär und nicht kumulativ ist: Neues ersetzt Altes, was "die Alten" aber nicht wahrhaben wollen. In der heutigen Physik bestehen eine Unmenge von Tabus: Es darf nichts erforscht werden, was auch nur vielleicht die bestehenden einsteinschen Theorien ankratzen könnte.

Die heutige Physik besitzt Theorien, die man nicht hinterfragen darf!

Im Bereich der "Felder" gibt es bisher ausschließlich mathematische Vorstellungen über räumliche Wechselwirkungserscheinungen zwischen Objekten, wobei deren gegenseitige Abhängigkeiten nur geometrisch erfaßt werden ohne eine Ahnung davon zu haben, was da wirklich passiert: Feldrechnungen sind keine Physik! Es fehlen die dabei erforderlichen realen Dinge.
Einzig bei der Gravitation stellt man manchmal die Frage: Was ist sie für sich allein gesehen? Eine sehr gute Frage, denn, so lange man das nicht weiß, bleibt das Universum unverstehbar. Statt die wahre Struktur eines nicht überdimensionalen Universums zu erkunden, werden unzählige "theoretische" überdimensionale Universen erfunden in der Hoffnung, daß sich eine als wahr herausstellt. Da aber die Anzahl aller möglichen theoretischen Universen gegen unendlich geht, ist eine Trefferwahrscheinlichkeit kaum über null. Alle sind reine Phantastereien, mathematisch schlüssig, nicht aber dinglich physisch. "Felder" sind grundsätzlich nur Platzhalter für noch Unbekanntes, sie sind blankes Unwissen. Vollkommenes Wissen ist erst erreicht, wenn der Ausdruck "Feld" gar nicht mehr benötigt wird, weil in der Natur alles dinglich ist, es gibt keinen leeren Raum, in dem es "Feld"wirkungen gäbe!
Maxwells Formeln basieren nicht auf einem Feld, in dem zu Entfernungsabhängigkeiten stattfindende Wechselwirkungen berechnet werden können, sondern sie beschreiben Wechselwirkungen mittels eines den Raum ausfüllenden "Stoffes", dessen Bewegungen mitwirken. Am Ende wird sich herausstellen, daß an allen Erscheinungen in der Natur konkrete stoffliche Dinge beteiligt sind, so daß Physik ebenfalls rein dinglich sein muß, eine "theoretische" Physik ist Pseudophysik.

So, wie der Elektromagetismus dinglich entsteht, entsteht auch die Gravitation dinglich. Mit dem gleichen Äther, den Einstein verbannte. So, wie der Äther das Bett (das Ding) für den Elektromagnetimsus liefert, ist er nicht nur auch das Bett der Gravitation, sondern er ist es sogar selbst! Er ist das "Alles" des Universums! Dieser Äther ist damit der Nullpunkt der Welt und bestimmt insbesondere Geschwindigkeiten. Was bewegt sich, was nicht? Das ist eine Urfrage der Physik, die noch nie beantwortet werden konnte. Mit dem Äther gilt: Bewegung versteht sich gegenüber ihm. (Diese Bewegungsdefinition gilt dann speziell auch für die Zeitdilatation: sie entsteht nicht durch Geschwindigkeitsdifferenzen, sondern absolut.) Damit ist die Lichtgeschwindigkeit zum Äther konstant wie die Schallgeschwindigkeit zur Luft. Licht ist eine Welle, deren Wellenmedium der Äther ist. Einsteins absolute Konstanz der Lichtgeschwindigkeit als Bewegungsbezugspunkt führte dazu, daß die Welt überdimensional wurde, da er auch Differenzgeschwindigkeiten mit der Lichtgeschwindigkeit begrenzte: was für ein Unfug, Geschwindigkeiten lassen sich nicht mehr vektoriell addieren. Die gegenseitige Differenzgeschwindigkeit zweier mit Lichtgeschwindigkeit aufeinander zu rasender Objekte ist selbstverständlich doppelte Lichtgeschwindigkeit. Beachtet werden muß dabei: Lichtgeschwindigkeit ist die mit einer Uhr ohne Zeitdilatation gemessene Geschwindigkeit. Werden die Geschwindigkeiten der aufeinander zu rasenden Objekte mit ihren Uhren gemessen, die bei Lichtgeschwindigkeit durch ihre Zeitdilatationen unendliche Geschwindigkeiten anzeigen, so ist die Differenzgeschwindigkeit zwischen den beiden auch nur unendlich. Also dabei gilt tatsächlich 1 plus 1 gleich 1.

In der Natur gibt es keine "Felder", alles ist dinglich.

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