20.01.2019

Jan Peter Apel

Der aktuelle Status der Physik
Die nackte Wahrheit

Bei den alten Griechen verstanden sich physikalische Axiome (Gesetze) als Wahrheiten. Physikalische
Theorien müssen aber Wahrheiten der Natur einhalten. Da mit dieser strengen Bedingung aber kein gewünschter Fortschritt der Naturerkundung mehr möglich schien, reduzierte man diese Pflicht einfach auf die nur Vorgabe, daß Theorien nur noch widerspruchsfrei sein müssen. Wie sieht es heute aus? 
"Nach den Gesetzen der Physik".., so wird oft bei physikalischen Diskussionen argumentiert: hat schon mal eine(r) eines dieser "Gesetze" in Diskussionen benannt oder sich gar danach gerichtet? Man meint damit auch eher Theorien, aber:

Theorien sind keine "Gesetze" der Physik!

Robert B. Laughlin
, Nobelpreis 1998, in "Abschied von der Weltformel": "Wie sich herausstellt, ist unsere Beherrschung des Universums weitgehend ein Bluff - große Klappe und nichts dahinter. Die Behauptung, alle wichtigen Naturgesetze seien bekannt, ist schlicht und einfach ein Teil dieser Täuschung. Die Grenze ist immer noch in unserer Nähe und hier geht es nach wie vor ziemlich  ungesetzlich zu".  

Newton erkannte gefühlsmäßig die Massenträgheit als Basis für die Mechanik der Welt, ohne daß es diesen Namen wohl schon gab. Das ist noch eine Wahrheit, an der niemand mehr zweifelt, was aber trotzdem kein Beweis für deren Richtigkeit ist. Die Natur ist keine Demokratie, in der eine Mehrheit entscheidet, sie ist Diktator!
Newton fand weiter, daß Massen aufeinander zugehen. Das ist auch noch eine Wahrheit. Die Physikkommunity schloß daraus, daß es eine Anziehungskraft geben müsse, was Newton selbst aber schon als Unfug ansah. Da aber sonst kein Widerspruch stattfand und sich Fallvorgänge
damit mathematisch exakt berechnen ließen, wurde die Existenz einer Anziehungskraft als wahr angesehen. Einen konkreten Beweis für ihre Existenz gibt es aber bis heute nicht, obwohl man schon lange danach sucht. Langsam müßte mal eingesehen werden, daß es eine Gravitationskraft nicht wirklich gibt, zumal sie ja auch in kein allgemeines Kräftebild der Natur paßt. Das Aufeinanderzugehen von Massen muß also eine andere Ursache als eine Kraft haben.
Einstein erklärte die Entstehung unseres Gewichts durch eine Beschleunigung nach oben. Jeder mit einer Sensormasse arbeitende  Beschleunigungsmesser mißt diese Beschleunigung nach oben und Meßgeräte lügen nicht. Damit ist das eine Wahrheit. Wozu bedarf es dann aber noch einer Anziehungskraft? Wir würden mit ihr ja doppelt so schwer. All das kümmert niemand, die Mehrheit glaubt an eine Anziehungskraft und ein Beschleunigungsmesser mißt in der Vertikalen Mist, basta. Mit welcher Begründung kann man einem für Newtonsche Beschleunigungen konstruierten Beschleunigungsmesser die Fähigkeit absprechen, in der Vertikalen messen zu können?

Einstein erkannte, daß ein losgelassener Körper sich nicht mit seiner Trägheit gegen seine Fallbeschleunigung wehrt. Dieser Körper kann sich
also als frei im Weltraum befindlich ansehen. Nach Newton geht er natürlich auf die Erde zu wie die Erde auch ein bißchen zu ihm hin. Das sind noch Wahrheiten. 
Eine Newtonsche Kraft kann einen fallenden Körper aber nicht beschleunigen, da er ja kräftefrei ist. Auch das mißt ein Beschleunigungsmesser in/an ihm korrekt (Youtube "Mysterium Beschleunigung"). Also kann die Gravitationskraft keine Newtonsche Kraft sein. Was tut man? Man erfindet eine nichtnewtonsche Kraft. Nach welchem Gesetz der Physik? Es ist keines da. Was machte Einstein? Er ließ die Kraft einfach weg und konstruierte mathematisch eine "Krümmung" des Raums, so daß 
sich ein Körper gravitativ überhaupt nicht mehr beschleunigen muß und Newtons Trägheitsgesetz einhält. Ein freier Körper bewege sich danach mit konstanter Geschwindigkeit auf gerader Linie. Da das aber nicht so aussieht, würde sich der Weltraum für uns unsichtbar entsprechend krümmen, in Zeit und Raum. "Des Kaisers neue Kleider" sind wieder auferstanden in einem Gebiet, das sich Wissenschaft nennt. Es gibt bis heute keinen einzigen realen Beweis für irgendwelche Krümmungen von Raum oder Zeit. Daß Einsteins Theorie widerspruchsfrei wäre ist ebenfalls nicht gegeben, alles Widersprechende wird unterdrückt. Von Wahrheiten sind Einsteins Theorien Lichtjahre entfernt.

Diese für uns selbst erlebbare Beispiele aus dem Makrokosmos auf noch Sicht- und Anfaßbares sind also immer noch unklar, trotzdem befaßt sich die heutige Physikkommunity damit aber gar nicht mehr, sie hat es wegen mangelnder Aussicht auf Erfolg einfach aufgegeben und sucht ihr Heil im Mikrokosmos. Sie versucht, aus ihm mit seinen überraschend vielen Teilchen, aus denen z. B. auch die Atome aufgebaut sind, eine mathematische Weltformel zu finden, die dann alles, auch die bestehenden Ungereimtheiten der Makrophysik, beschreiben kann. Was dabei vergessen wird ist, daß Beschreibungen noch lange keine Erklärungen sind, Erklärungen der Funktionismen der Natur, die ja "Gesetzen der diktatorischen Natur" gehorchen müssen. Diese müßte die Mathematik erst einmal kennen, um den von der Natur
nur einzig vorgegebenen richtigen Weg beschreiten zu können.
Naturgesetze bedeuten für die Mathematik ganz wesentliche Einschränkungen für Interpretationen aus ihren  Formulierungen. Die Natur denkt nämlich gar nicht daran, allen mathematisch möglichen Konsequenzen aus Formeln zu folgen. Z. B. ist der relativistische Faktor in der Natur ausschließlich an die Zeit gebunden, denn aus ihr entsteht er überhaupt erst, so daß es nach den "Gesetzen der Natur" eine Massenvermehrung und Längenkontraktion gar nicht geben kann. Beides sind rein mathematische Fiktionen, führen nur zu nominal richtigen Ergebnissen. Das Hafele Kaeting Experiment widerlegt die Relativitätstheorien unzweideutig. Was geschieht? Es wird öffentlich in vollem Bewußtsein des Lügens umgelogen zu sogar deren Bestätigung, gegen exakte und unwiderlegbare Meßdaten. Und niemand traut sich zu oponieren, alle in beruflichen Abhängigkeitsverhältnissen befindliche Wissenschaftler würden ihren Job verlieren oder kalt gestellt werden wie z. B. Halton Arp, der Untesuchungen an Galaxien vornehmen wollte, die die Gefahr in sich bargen, daß bisherige Theorien in Frage gestellt werden müßten, was nach Karl Popper aber gerade das Paradigma (der Inhalt) erfogreicher physikalischer Forschung sein muß.

In der Mikrophysik ist die Mathematik erfolgreich, jedoch auch nur im Sinne dessen, daß sie noch unbekannte Teilchen finden kann, wenn diese meßbare Wechselwirkungen zu schon bekannten besitzen wie dazumals der Planet Neptun zu anderen schon bekannten Planeten. Um aus der Anzahl und Eigenschaften der Teilchen aber zu Theorien über alles zu kommen, also von unten nach oben bzw. von innen nach außen, werden grenzenlos Phantasien erfunden (z. B. 193 Theorien für das junge Universum), die bis zu Überdimensionen in zweistelliger Zahl und Multiversen reichen. Werner Heißenberg sah viel Hilfreiches in der Weisheit Goethes, der für heute empfehlen würde: "Zur Einsicht in den geringsten Teil ist die Übersicht über das Ganze nötig". Danach gilt auch:
 
Die Gesetze der Natur stehen über denen der Mathematik!

Susanne Hossenfelder ist
eine hoffnungsvolle Physikerin. Sie erkannte, daß die mathematisch dominierte heutige Physik den Bezug zur Realität verloren hat und mit untauglichen Methodiken forscht. Sie beschreibt das in ihrem Buch "Das häßliche Universum". Sie kam zu dieser Erkenntnis gegen die von der Lehre auch an ihr vorgenommenen heutigen Mainstream-Prägung von Studierenden. Damit ist sie eine wichtige Stimme, um die von der Mathematik gekaperte Physik endlich wieder zur realen "Natur"-Lehre zurückzuführen. Hoffentlich wird sie nicht in den beruflichen Abgrund gestoßen.

Die heutige sogenannte "Theoretische Physik" ist immer noch vom Glauben beseelt, daß mit mathematischen Mitteln die Natur erforscht werden kann nach dem Vorbild der mathematischen Findung des Neptuns. Die Findung des Neptun ist aber keine Legitimation dafür, Neues in der Natur entdecken zu können. Die Findung des Neptun ist lediglich nur die Vermehrung von Bekanntem, nämlich Planeten. Die Mathematik "explodierte" trotzdem im Wahn, nur sie könne die Natur richtig darstellen. Und das mit Paradigmen, die Fragen nach dem Warum gar nicht kennen können, sondern das Wie
nur beschreiben. "Warum ist etwas so" sind aber die Gretchenfragen der Physik, die zu beantworten ist ihre einzige aber äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Das Mittel zum Erfolg ist die Kriminalistik und nicht die Mathematik: wer oder was ist der Täter, die Ursache für Naturphänomene.

Es hat sich in der heutigen Physik eine mathematische Blase gebildet, in der Theorien
am laufenden Band erfunden werden, auch in "Türmen" aufgebaut auf andere, die nicht natur-, sondern nur mathematikgehorchend gestaltet sind. Der Begriff "natürlich" wird dabei trotzdem als Qualitätsattribut für mathematische Formeln benutzt, obwohl diese von der Natur überhaupt keine Ahnung haben können. Wenn Theorien zwar leidlich zur Natur passen, nicht aber zu den geforderten Wünschen für den Zweck ihrer Erfindung, wird einschränkend eine technische Natürlichkeit hinzu erfunden. Daß "natürlich" etwas Lokalisier- und Meßbares sein muß, wird vergessen: was kümmert die hohe "mathematische Physik" die Natur.
Die Anforderungen an Theorien wurden von wahren Axiomen nicht nur 
auf nur physikalische Widerspruchsfreiheiten reduziert, sondern sogar auch noch auf eine nur noch mathematische Widerspruchsfreiheit. Aber schon die physikalische Widerspruchsfreiheit war die Kapitulation davor, in der Natur Wahrheiten finden zu können.
Über Sinn oder Unsinn oder gar Richtigkeiten von Formeln wird mit "Einfachheit" und "Schönheit" als Kriterien argumentiert. Um das Suchfeld zu erweitern, werden "Symmetrien" heran gezogen, denen die Natur gehorchen solle. Sie sollen die Formeln dann noch schöner machen. Schönheit als Kriterium für Richtigkeit? Die Natur lacht sich tot. Die Qualität mathematischer Forschung ist noch kein bißchen besser geworden als die, einen zusätzlichen zu schon
anderen bekannten Planeten gefunden zu haben. Allerdings sind wahre Theorien wirklich schön, aber Gott sei Dank nicht mathematisch! Mit dem Schönheitsattribut im Nebel der noch unbekannten Natur herum zu stochern, hat nicht einmal die Erfolgsquote vom Lotto.
Die Verwendung des Begriffs "Theorie" für mathematische Formulierungen zur Berechnung der nur äußeren Symptome der Naturphänomene zu verwenden, führte dazu, daß die Theoretische Physik nichts mehr wurde als eben nur theoretisch, von keiner wahren Naturkenntnis getrübt. I
n der Physik ist der Begriff Theorie für die verbale Erklärung der Naturphänomene mittels Ursache-Wirk-Prinzipien definiert. Die Ergebnisse aus der nun schon über hundertjährigen "Theoretischen Physik" mit ihren Überdimensionen und Multiversen sind nichts anderes als wilde Spekulationen. Einhundert Jahre vertan mit mathematischem Wahn ohne jeglichen Fortschritt in der Erkennung der Natur, ihrer wahren inneren Zusammenhänge.

Worüber nicht geforscht wird ist, was eigentlich Zeitdilatation ist. Ihre Existenz ist wahr, aber nur genau so, wie auch Gravitation wahr ist und mit beiden gerechnet werden kann. Physikalisch sind beide völlig unerklärt. Der Mathematik ist das aber egal, sie macht einfach ohne Ursachenkenntnisse, nur mit deren Symptomen. Das unbekannte Wesen der Zeitdilatation führte dann auch zu falschen Anwendungen des relativistischen Faktors. Nach nur mathematischen Gesetzen entstehen daraus Geisterwelten mit z. B. Massenvermehrungen und Längenkontraktionen, die einfach ohne Nachprüfungen geglaubt werden, genau so wie die angebliche Existenz der nicht nachweisbaren Anziehungskraft.
Mathematische "Physiker" haben überhaupt kein Rüstzeug, um Theorien physikalisch bewerten zu können, nämlich nach den "physikalischen Gesetzen". Sie kennen diese nicht einmal, zumal sie auch gar nicht gesucht werden. Sie würden sonst auch massiv die Freiheit der mathematischen Suche in der Natur beeinträchtigen.
Richtige mathematische Ergebnisse können in der Natur, d. h. in der Physik, überhaupt nichts beweisen. Daß also mathematische Widerspruchsfreiheit keinerlei Bedeutung in der Physik, damit in der Natur, hat, beweisen die vier modernen ganz unterschiedlichen Gravitationstheorien, die mathematisch alle richtig sind, physikalisch aber alle falsch. Für die Zeitdilatation und die Gravitation sind ihre Grundprinzipien zu finden. Und die liegen nicht im Überirdischen, sondern sind ganz normal verständliche und experimentell nachweisbare Gegebenheiten. Beide sind in dieser Page vorgestellt, wobei das wahre Prinzip der Gravitation mit Überblick offenlegt, wie die Beschleunigung von unten nach oben auf der Erde und anderen Himmelskörpern entsteht.

Richtigkeiten physikalischer Theorien mit ihren zwingend verbalen Ursache-Wirk-Prinzipien
beweisen sich ausschließlich physikalisch. Sie bestätigen sich nur dadurch, daß sie mehr Fragen beantworten können als zu ihren Findungen führten. Das heißt, sie müssen ausnahmslos alle Fragen in ihrem Bereich, immer direkt ausgehend von ihren jeweiligen Grundprinzipien, ohne Umschweife verbal beantworten können. Halbrichtige Theorien sind genau so grundsätzlich falsch wie ein halb schwanger grundsätzlich falsch ist. Eine physikalische Theorie ist von Anfang an entweder vollkommen richtig oder vollkommen falsch. Dazwischen gibt es nichts. Die Natur ist in dieser Beziehung binär: verbesserungsfähige bzw. -nötige Theorien sind ohne Ausnahme vom Grundsatz her vollkommen falsch. 

Formeln für Naturphänomene werden erst dann kurz, schön und richtig,
wenn sie aus der Kenntnis des physikalischen Ablaufs von Ursache nach Wirkung,
gesteuert von einem Naturprinzip, entstehen.


Ein Beispiel dafür ist die durch ihre Falschheit bisher komplexe Aerodynamik des Fliegenkönnens.
 
Erst mit dem Wissen über die wahre Entstehung der Auftriebskraft entsteht die "schöne" Formel für sie,
siehe in www.flugtheorie.de

Zum Abschluß noch zur Sprache der Physik.
Physikalische Theorien müssen ein wahres Grundprinzip der Natur beinhalten, z. B. Newtons Krafttheorie mit "Kraft resultiert aus Änderung des Impulses". Das ist ein wahres physikalisches Gesetz. Wie könnte Mathematik das ausdrücken? Das kann sie nicht, sie kann nur quantitative Korrelationen verarbeiten, warum die bestehen liegt außerhalb ihres Wesens. Ohne die Grundprinzipien der Gravitation und der Zeitdilatation zu kennen, sind weder richtige Theorien über die Mechanik der Welt noch naturgehorchende Rechenformeln findbar.

Physikalische Theorien sind verbal!

Daß das Verbale einer Sprache unvollkommen ist und mit der Exaktheit der Mathematik nicht mitkommt, erlaubt nicht die Verwendung der Mathematik anstelle der Sprache, zumal eine Fachsprache lediglich exakte Definitionen für benötigte Begriffe erfordert und damit dann genau so stringend wird wie die Mathematik. Mit den Unzulänglichkeiten der Sprache für gewünschte Exaktheiten ist zu leben und es geht auch, weil es muß! Man wird sich doch wohl noch verständlich machen können.

Die Sprache der Physik ist die Sprache!

Rudolph Mößbauer schreibt im Vorwort zur deutschen Ausgabe von Richard Feynmans Buch (Nobelpreis 1965) "Vom Wesen physikalischer Gesetze": "Er als Theoretiker untersagte mir bei diesen Diskussionen zu meinem größten Erstaunen die Verwendung mathematischer Formulierungen mit der Begründung, daß die Mathematik ja dann nachgeholt werden könne, wenn die Lösungen erst einmal klar wären". Also, erst die Physik mit ihren Gesetzen, dann erst die Mathematik, die sich an diese physikalischen Gesetze halten muß!

Mathematische Widerspruchsfreiheit ist physikalisch bedeutungslos!

Das beweisen die vier heutigen nur mathematisch widerspruchsfreien Gravitationstheorien einschließlich der allgemeinen Relativitätstheorie, die physikalisch alle falsch sind. Und im zuvor genannten Buch schreibt Richard Feynman dazu noch:
Warum sollte ein unendlicher Aufwand an Logik erforderlich sein, um Vorgänge in einem einzigen winzigen Stückchen Raum/Zeit heraus zu finden? Deshalb hänge ich irgendwie an der Hypothese, daß die Physik letztendlich der Mathematik nicht bedarf, daß zu guter Letzt die Maschinerie ans Licht kommen wird und die Gesetze sich als so einfach erweisen wie die Regeln des vordergründig scheinbar komplexen Schachspiels.“

Was ist das Wesen der Physik? Denken! Nicht rechnen.

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